Bürgermeister Klixbüll 1945 - 2003

Bürgermeister von 1945 bis 2003

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*24.02.1900 in Klixbüll   † 26.09.1954 in Klixbüll.

Emil Hoeg

1945 bis 1946 – 6 Monate
Bürgermeister in Klixbüll
Emil Hoeg war von Beruf Bauer. Er besaß eine kleine Landstelle in Größe von 9ha in Rückenstadt, Tinningstedter Str. 4. Heute wohnt sein Sohn Johannes Hoeg mit seiner Frau Anne-Christel dort.
Da sein Hof nur klein war, übte er als Nebentätigkeit den Beruf des Aufsichtsmannes aus. Da fast alle Bauern im Dorf Marschfennen hatten, die weit vom Hof entfernt waren, hatten sie ihm die Aufsicht über das Vieh übergeben. Dies war eine verantwortungsvolle, aber auch anstrengende Tätigkeit. Früh morgens machte er sich zu Fuß auf den langen Weg über die Felder. Er hatte einen sog. „Springstock“ dabei, mit dessen Hilfe er über die Gräben sprang, denn er benutzte selten den Feldweg, sondern ging, wie wir sagen, „Quwerfeldein“.
Er beaufsichtigte das Vieh, ob alle gesund waren und schlug Wasser auf. Dies bedeutete, er befüllte den Wasserbottig mit Wasser aus dem Brunnen. Der Viehbesitzer hatte einen Wassereimer mit einer Schnur am Brunnen parat zu halten. Wenn irgendetwas nicht in Ordnung war, sagte er Bescheid, der Bauer konnte sich vollkommen darauf verlassen. Für seine Arbeit berechnete er ein sog.“Wahrgeld“. Dieser Ausdruck war hergeleitet von „Bewahren“, denn er „Bewahrte“ das Vieh. Nach dem Rundgang, der meistens mehrere Stunden dauerte, begann seine Arbeit auf dem eigenen Hof. Der „Springstock“ hing an der Stallwand an einem Eisenring und war das Wahrzeichen des „Aufsichtsmannes“. Mit der Flurbereinigung und des Aufkommens des Autos und Treckers, endete der Beruf des „Aufsichtsmannes“. Die Bauern konnten nun mit dem Auto oder Trecker zum Vieh fahren, da alle Feldwege asphaltiert wurden.
Emil Hoeg galt in Klixbüll als sehr korrekter Mann. Da er in der NS- Zeit kein Amt in der Gemeinde bekleidet hatte, war er auch nicht in der Partei gewesen. Da er somit unbelastet war, beauftragte ihn die britische Militärregierung mit der Verwaltung der Gemeinde nach dem Zusammenbruch.

Er wurde vor eine schwere, fast unlösbare Aufgabe gestellt. Die Einwohnerzahl der Gemeinde hatte sich in wenigen Wochen durch den Zustrom der Flüchtlinge fast verdoppelt. Die Gemeinde hatte für Wohnraum, Nahrung und Feuerung zu sorgen.
Jeder Hauseigentümer musste zwangsweise Heimatvertriebene aufnehmen, wenn es irgendwie zumutbar war. Für den Bürgermeister eine undankbare Aufgabe, wie man sich denken kann. Eine funktionierende Amtsverwaltung gab es noch nicht, der ganze Papierkrieg, wie man so sagt, wurde vom Bürgermeister und seiner Hilfskraft erledigt. Die Hilfskraft war ein Amtsschreiber, der ebenfalls aus dem Osten geflohen war.
Dazu kamen die Probleme der Schule. Die Schule war total überfüllt, in den zwei vorhandenen Klassen mussten 150 Kinder unterrichtet werden. So wurde in zwei Schichten unterrichtet, auch nachmittags. Um den größten Hunger der Kinder zu stillen, gab es Schulspeisung. Dies alles musste von der Gemeinde organisiert werden. Nach sechsmonatiger Amtszeit gab Emil Hoeg aus Gründen angeschlagener Gesundheit und Überlastung sein Amt wieder zurück. Seine Amtszeit war wohl die Schwerste in der Geschichte der Gemeinde.

*01.01.1896   † 20.12.1976

Christian Rothmann

25.03.1946 bis 21.05.1951
Bürgermeister in Klixbüll
Christian Rothmann war der erste demokratisch gewählte Bürgermeister in Klixbüll nach dem Krieg. Er war von Beruf Bauer auf seinem Hof in der Hauptstraße 61. Heute bewirtschaftet sein Enkel, Bernd Rothmann den Hof. Sein Besitz hatte eine Größe von 56 ha. Der Rinderzucht und Weidemast galt sein besonderes Interesse. Er war ein in Nordfriesland bekannter Gräser und Viehkaufmann. Zeitweilig gräste er bis zu 300 Stück Rindvieh. Dafür hatte er Ländereien in den Kögen hinzu gepachtet.
Neben der Landwirtschaft versah er noch weitere Ehrenämter. Als Fachmann für Vieh und Fleisch war er Mitglied des Zuchtverbandes für das Shorthonrind.
Er bekleidete das Amt eines Deichvogts für den Klixbüller Koog, sowie des Verbandsvorstehers des Wasser- u. Bodenverbandes für Klixbüll u. Tinningstedt. Einige Jahre war er auch Vorsitzender der Meiereigenossenschaft Klixbüll.
In allen diesen Ämtern hat er viel für seinen bäuerlichen Berufsstand getan. Seine Amtszeit als Bürgermeister war ebenso von der Not der Heimatvertriebenen gekennzeichnet wie die seines Vorgängers Emil Hoeg.
Zur Linderung der Brennstoffknappheit wurde eine Torfgewinnung im Dorf aufgebaut. Der Torf wurde in Südklixbüll, in der Gemarkung „Hörn“ gewonnen. Der Initiator und Betreiber der „Torffabrik“ war der Unternehmer Philipp Abraham. Die Gemeinde gab eine Starthilfe dazu, denn er hatte immerhin ca. 20 Arbeiter dabei beschäftigt.
Bereits im Oktober 1946 wurde der Plan einer Badeanstalt in Südklixbüll entworfen und 1947 durchgeführt. Auch hier war der Unternehmer Abraham der Betreiber.
Innerhalb der Gemeindevertretung gab es einen Flüchtlings- und Wohnungsausschuss, um die Wohnungsnot zu lindern. Erst nach der Währungsreform, 1948, besserte sich die Lage. Auch begann eine Umsiedlungsaktion von Heimatvertriebenen nach Süddeutschland, sodass sich die Lage besserte.
Nach der ersten freien Gemeindewahl wurde auch das Amt Klixbüll gegründet. Zum Amt gehörten die Gemeinden Klixbüll, Tinningstedt, Karlum und Lexgaard. Der erste Amtsvorsteher nach dem Krieg war Nicolai Enewaldsen aus Tinningstedt.
Eine Besonderheit unserer Gemeinde, die zur Zeit des Bürgermeisters Christian Rothmanns eingeführt wurde, war das Glockenläuten bei der Heimkehr eines Kriegsgefangenen.


Die Gemeindevertretung hatte am 15. 09. 1946 folgende 12 Mitglieder:
Christian Rothmann, Julius Wind – Kathal, Bruno Bötel, Nicolay Carstensen, Mads Mathiesen, Otto Schulz, (Heimatvertriebener), Theodor Burgwald, Max Paulsen – Bosbüll, Adolf Meisel (Heimatvertriebener), Lorenz Hansen – Kathal, Nis Nissen – Kathal, Gustaf Dähn (Heimatvertriebener) und Helmut Dinsen, Leiter des Amtes Klixbüll.

* 22.09.1888 in Klixbüll     † 04.10.1981 in Klixbüll

Thomas Thomsen

21.05.1951 bis 30.03.1966
Bürgermeister in Klixbüll

Thomas Thomsen war Bauer auf seinem Hof in Rückenstadt, welcher heute von seinem Enkel gleichen
Namens bewirtschaftet wird. Die Größe seines Besitzes betrug 32 ha. Er hatte seinen Betrieb, wie damals üblich, vielseitig ausgerichtet. Die Pferdezucht sowie die Aufzucht von Stallochsen spielten die Hauptrolle. Die Milchviehhaltung und der Ackerbau waren unbedeutend. Die Marschfennen wurden in der Regel
zwei Jahre gepflügt, um dann wieder für 10 Jahre „In Gras“ zu liegen. Hauptfruchtart in der Marsch war der Hafer, auf der Geest der Roggen und die Kartoffel.
Seine Amtszeit bringt viele Neuerungen ins Dorf. Vor 1950 gab es in Klixbüll nur vereinzelt Autos und gar keine Traktoren. Am Ende seiner Amtszeit, 1966, hatte fast jede Familie ein Auto und jeder Hof einen Trecker.
Auch das äußere Bild des Dorfes hatte sich verändert. Die Flurbereinigung, von 1958 bis 1961 durchgeführt, veränderte das Bild der Gemarkung. Über 30 km Klei- und Sandwege wurden in Asphaltstraßen umgewandelt. Dazu wurde ein komplettes Entwässerungssystem in der Feldmark angelegt. Wo früher im Winter blankes Wasser stand, konnte man nun Wintergetreide säen. Die Felder wurden zusammengelegt, jedes Feld hatte jetzt Zuwegung zu einer festen Straße.

Früher gab es das sog. Überwegungsrecht, das heißt, viele Bauern gelangten nur über fremde Felder zu ihren Grundstücken. Durch die neuen Wege und Entwässerungsgräben wurde natürlich Landfläche beansprucht. So wurde jeder Landbesitzer per Gesetz dazu verpflichtet, 3% seiner Eigentumsfläche kostenlos abzugeben. Dies war die Vorbedingung, die das Land Schleswig- Holstein stellte, wenn die Flurbereinigung in der Gemeinde durchgeführt werden sollte. Im Gegenzug übernahm das Land 50 % der Kosten, die natürlich beträchtlich waren. Die restlichen 50 % wurden als Darlehn über 30 Jahre gegeben. Es wurde im Dorf eine Teilnehmergemeinschaft gegründet, in der jeder Landbesitzer Mitglied wurde. Der Bauer Peter Jacobsen war Vorsitzender und die Gemeinde hatte die Schirmherrschaft.
Auch in der Gemeinde wurden neue Einrichtungen geschaffen. So entstand die Turnhalle an der Schule, ein Rad- und Fußweg an der Hauptstraße, das Siedlungsgebiet am Sportplatz, die Straßenbeleuchtung, (zunächst nur an der Hauptstraße), die Gemeinde wurde an die zentrale Wasserversorgung „Drei Harden“
angeschlossen. Bis dahin hatte jedes Haus seinen Brunnen.
Thomas Thomsen hatte auch noch andere Ehrenämter inne. So war er Kirchenrechnungsführer, Schiedsmann und Schöffe am Landgericht Flensburg. Den“ Schleswiger Versicherungsverein“ vertrat er für Klixbüll und Umgebung von 1937 bis 1972. Auch war er von 1931 bis 1945 Vorsitzender der Meiereigenossenschaft Klixbüll.

Folgende Personen gehörten 1951 der Gemeindevertretung an:
Thomas Thomsen – Landwirt, Peter Jacobsen – Landwirt, Max Weiner – Verwaltungsbeamter, Ernst Christiansen – Landwirt, Bernhard Hansen – Arbeiter, Broder Petersen – Landwirt in Bosbüll, Chrisrian Jürgensen, Landwirt in Bosbüll, Friedrich Unglaube, Landwirt, Christian Lund – Bäckermeister, Hans Carstensen – Handwerker und Philipp Abraham – Unternehmer.

*07.01.1922 in Klixbüll

Peter Hansen Rothmann

30.03.1966 bis 08.04.1986
Bürgermeister in Klixbüll
Peter Hansen Rothmann wurde auf Grund seiner langen Amtszeit, sowie seiner besonderen Verdienste um das Gemeinwohl, bei seinem Ausscheiden zum Ehrenbürgermeister ernannt. Er ist damit der erste Träger dieses Titels in der Geschichte der Gemeinde Klixbüll. Rothmann war Bauer auf seinem Hof in Klixbüll in der Hauptstraße 61. Die Größe des Betriebes betrug damals 60 ha. Heute wird der Hof von seinem Sohn Bernd Rothmann betrieben. Beruflich widmete er sich vor allem intensiv der Schweinemast. Diese baute er nach den neuesten Erkenntnissen und richtungsweisend aus. Außerdem betrieb er einen umfangreichen Ackerbau und hatte zeitweilig bis zu 150 ha „unter dem Pflug“, wie man hier sagt.

In seiner langen Amtszeit von 20 Jahren wurde viel Neues in der Gemeinde geschaffen. Zu den größten Investitionen gehörten das beheizte Freibad, erbaut 1972, das Feuerwehrgerätehaus mit Mannschafts- und Schulungsraum, erbaut 1978, die Leichenhalle an der Kirche, erbaut 1983.

Ein neues Baugebiet, die „Neue Straße“, entstand 1968. Hier entstanden 15 Einfamilienhäuser. Im Frühjahr 1969 verschwand die Gaststätte „An de ECK“, die abgerissen wurde. Die Bundesstraßenverwaltung hatte das Gelände gekauft, um die bisher sehr schmale Ortsdurchfahrt durch Klixbüll zu verbreitern.
Nach dem Brand der Gaststätte „Zum Pulverturm“ hatte die Gemeinde nun keine Gaststätte mehr.
Die Gemeindevertretung tagte 11 Jahre lang außerhalb der Gemeinde, auch ein Kuriosum in der langen Geschichte der Gemeinde.
Eine weitere Attraktion wurde der Tunnel unter der Bundesstraße 5, erbaut von der Bundesstraßenverwaltung 1984.

Peter Hansen Rothmann bekleidete auch außerhalb des Bürgermeisteramtes mehrere Ehrenämter. So war er von 1974 bis 1986 Verbandsvorsteher des Wasserbeschaffungsverbandes „Drei Harden“ Dieser Verband versorgt seit 1955 21 Gemeinden mit ca. 30 000 Einwohnern mit Trink- und Brauchwasser.
Ein anderes Gebiet seiner Tätigkeit war die Rechtssprechung. Über mehrere Wahlperioden war er Schöffe beim Landgericht Flensburg und ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht in Schleswig.

Peter H. Rothmann gab sein Amt nach 28 jähriger Zugehörigkeit zur Gemeindevertretung, davon 20 Jahre als Bürgermeister, wegen schwerer Erkrankung zurück.

In der Gemeindevertretung waren 1966 folgende Personen vertreten:
Peter H. Rothmann – Landwirt, August Johannsen – Landwirt, Christian Lund – Bäckermeister, Hans Johannsen – Landwirt in Kathal, Werner Petersen – Landwirt, Friedrich Unglaube – Landwirt, Egon Ludwig – Schachtmeister, Heinz Jürgensen – Kaufmann, Ketel Jacobsen – Bauunternehmer, Karl- Heinz Burghardt – Verwaltungsangestellter, Andreas Thomsen – Landwirt, Bruno Bötel, (Ab 07. 1966). Siegfried Ziehbart, (ab 1969) und Ewald Lüttschwager, (ab 1969).

Gemeindevertretung 1982
Gemeindevertretung 1982

*29.09.1934 in Klixbüll

Andreas Thomsen

08.04.1986 bis 25.04.2003
Bürgermeister in Klixbüll
Auch Andreas Thomsen wurde aufgrund seiner langen Amtszeit (37 Jahre, davon 17 Jahre als Bürgermeister) und seiner Verdienste um das Gemeinwohl der Gemeinde Klixbüll zum zweiten Ehrenbürgermeister ernannt.

Als gelernter Landwirt bewirtschaftete er den von seinen Eltern übernommenen Hof in Rückenstadt mit ca. 50 ha. Als Lehrbetrieb waren die Schwerpunkte Milchwirtschaft, Bullenmast und Ackerbau.

Heute wird der Betrieb von Sohn Thomas bewirtschaftet. 1966 wurde er in die Gemeindevertretung gewählt und schon 1970 zum 2. Stellv. Bürgermeister gewählt. Dieses Amt bekleidete er 16 Jahre bis er 1986 zum Bürgermeister gewählt wurde. Seine erste Amtshandlung war die Ernennung seines Vorgängers Peter Hansen Rothmann zum Ehrenbürgermeister.

Als geschichtlich äußerst interessierter Bürger sorgte er dafür, dass 1997 unter seiner Regie die „Dorfchronik Klixbüll“ entstand. 69Bemerkenswert war die Enddeckung des ehemaligen Klixbüller Bürgers Dr. Broder Christiansen durch Thomsen. Ein Deutscher Philosoph, der Weltruhm erlangte. Ein Buch über das Leben und Wirkung von Broder Christiansen wurde 2008 von Andreas Thomsen verfasst und im selben Jahr unter dem Titel: „Wer war Dr. Broder Christiansen“ und unter anderem auch mit Hilfe der Gemeinde herausgegeben.

Viel Aufmerksamkeit erreichte Andreas Thomsen auch mit seinen Arbeiten als Buchautor. Die Bücher

  • Die Thomsen von Rückenstadt
  • Von Chania bis Canada
  • Reisen in zwei Weltreiche
  • „Wer war Dr. Broder Christiansen“
  • „Der Schleswiger“, Chronik eines Versicherungsvereins
  • Unterwegs im Ehrenamt
  • Die Bürgermeister-Chronik der Gemeinde Klixbüll 1863 – 2013 (Hg. 2013)
  • der Bauernhof von 1920 bis heute (Hg. 2016)

In dieser letzten Erscheinung schreibt Andreas Thomsen über das Engagement im Ehrenamt und seine Aufgaben und Umsetzung als Bürgermeister in seiner Amtszeit.

Andreas Thomsen legte besonders viel Wert auf eine kontinuierliche Entwicklung des Dorfes. So waren besondere Vorhaben in seiner Amtszeit:

  •  Die erste Broschüre „Unsere Gemeinde in Wort und Bild“ erscheint 1988
  • Das Baugebiet „Dünenweg“ wird 1989 mit 14 Bauplätzen eingerichtet
  •  Dorferneuerung und kleine Flurbereinigung wird 1990 eingeleitet. Die größte Maßnahme in der Gemeinde seit der Landumlegung von 1958. Es gibt Fördergelder für Reetdach, Schwarzdecken, Biotope und an der Kirche und Friedhof wird eine Beleuchtung installiert.
  •  Der erste Kindergarten wird im Schulgebäude eingerichtet und es wird ein Kulturring gegründet. Ebenfalls im Jahre 1990.
  • Die Dorfplätze „Ecke Pulverturm“ und der „Neu Poseriner Platz“ werden im Jahre 1991 eingerichtet, nachdem die Gemeinde eine Patenschaft mit der Gemeinde Neu Poserin in Mecklenburg abgeschlossen hatte.
  • Die Schule erhält im Jahre 1991 eine neue Zentralheizung und die elektrische Anlage wird komplett erneuert.
  • 1992, der Ehrenteller der Gemeinde für besonders verdiente Bürger wird eingeführt.
  • Für Windkraftanlagen wird 1992 ein B-Plan ausgelegt. Es sollen 9 Windmühlen entstehen. Bei der Schule wird ein Schulwald angelegt.
  • 1994 wird ein Landschaftsplan erstellt und das Schwimmbad für 50.000,- DM saniert.
  • 1995 wird eine Seniorenwohnanlage mit 5 Wohneinheiten für ca. 800.000,- DM gebaut.
  • Für die Zentrale Ortsentwässerung wird 1996 ein Plan erstellt und 1999 fertig gestellt.
  • Unter einer Gruppe von 11 Personen wurde 1997 die „Dorfchronik Klixbüll“ nach zweijähriger Arbeit fertiggestellt.
  • Für die Schulerweiterung wird 1998 ein Antrag beim Land gestellt. Der Neubau ist im Februar 2000 fertig. Zusammen mit der Sanierung des Fußbodens in der Turnhalle belaufen sich die Kosten auf 980.000,- DM .
  • Die Seniorenanlage wird 2001 um 3 Wohneinheiten erweitert.
  • Das Baugebiet „Broder-Christiansen-Weg“ wird ebenfalls im Jahre 2001 eingeweiht.
  • Zusammen mit der Gemeinde Bosbüll wird auf der Nordseite ein neues Friedhofstor erstellt.
  • Zur Erhaltung von Kulturgut in der Gemeinde wurden zahlreiche Gedenktafeln und Erinnerungsschilder im Laufe seiner Amtszeit aufgestellt.

Andreas Thomsen war auch außerhalb der Gemeinde ehrenamtlich aktiv. So war er auf Landesebene in vier Funktionen tätig. Er war ehrenamtlicher Richter am Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgericht in Schleswig, als vereidigter Sachverständiger von der Landwirtschaftskammer Kiel, als Mitglied im Landesparlament ( Landeshauptausschuss) des Schleswig-Holsteinischen Bauernverbandes und schließlich als Aufsichtsratsvorsitzender des Schleswiger Versicherungsvereins, eines Versicherungsunternehmens, das bundesweit tätig ist.

Folgende Personen waren 1986 Mitglied der Gemeindevertretung:
Werner Carstensen, Ingwer Grabowski, Nis Heinrich Johannsen, Hans Mathiesen, Bernd Rothmann, Benno Bernhardt, Heidi Engelbrecht, Peter Emil Jacobsen, Manfred Ketelsen, Karl Hermann Petzold und Andreas Thomsen als Bürgermeister.
(Ein Bericht von Wilfried Petersen)

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