Bürgermeister Klixbüll 2003 - 2028

Bürgermeister von 2003 bis 2028

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*18.06.1946 in Klixbüll

Ernst Wilhelm Petersen

Ernst Wilhelm Petersen
25.04.2003 bis 13.04.2008

Bürgermeister in Klixbüll
Aufgestellt von der absolut unabhängigen Wählergruppe (AUWK) Klixbüll. Ernst- Wilhelm Petersen war Landwirt auf seinem Hof Wraagaard. Die Größe des Hofes beträgt 70 Hektar. Es ist seit jeher der größte Hof in Klixbüll, jedenfalls seit der Auflösung der adeligen Güter Klixbüllhof und Karrhardehof im ausgehenden Mittelalter. Heute wird der Hof von seinem Sohn Torben Petersen bewirtschaftet. Petersen betrieb den Hof mit Milchwirtschaft, Jungviehaufzucht und Ackerbau.

In seiner Amtszeit wurde der Neubau des Kindergartens neben der Grundschule errichtet. Bis dahin war der Kindergarten in der ehemaligen, unteren Lehrerwohnung untergebracht. Eine zweite Gruppe der Kinder war bis dahin im Pastorat neben der Klixbüller Kirche beheimatet. Dieser Raum war von der Kirchengemeinde angemietet. Nun konnten alle Kinder aus Klixbüll und zum Teil auch aus Nachbargemeinden im großzügigen Neubau untergebracht werden.
Durch die sog. „Montesouri-Lehrmethode“ in der Klixbüller Schule kommen bis heute viele Kinder aus Nachbargemeinden in den Kindergarten, um danach in Klixbüll eingeschult zu werden. Die Schule genießt einen guten Ruf weit über den Amtsbereich hinaus.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit galt der Feuerwehr. Diese erhielt ein neues Löschfahrzeug, sowie ein Fahrzeug für die Jugendfeuerwehr.
In Klixbüll gibt es seit 1979 eine Jugendfeuerwehr. Diese Einrichtung ist für das Dorf sehr wichtig, da die Jugendlichen hier schon sehr früh an die Gemeinschaftsarbeit im Dorf und an die Pflege der Kameradschaft herangeführt werden. Die Jugendfeuerwehr wird von Kameraden der Feuerwehr geleitet und betreut.

Außer dem Bürgermeisteramt begleitet Ernst-Wilhelm Petersen das Amt eines Geschäftsführers der Klixbüller Energiegesellschaft. Diese wurde 1993 gegründet und betreibt 6 Windkraftanlagen in der Klixbüller Gemarkung. Außerdem ist die Gesellschaft an einer Solaranlage auf freiem Feld beteiligt. Bald nach der Gründung wurde Ernst-Wilhelm Petersen, zusammen mit Werner Schweizer, deren Geschäftsführer, der er bis heute ist.
Im Jahre 2009 gründete sich eine „Zweite Klixbüller Energiegesellschaft“. Diese plant 8 Windkraftanlagen im Süden der Gemarkung, an der Lindholmer Grenze. Auch hier wurde Ernst-Wilhelm Petersen, gemeinsam mit Dirk Friedrichsen, zum 2013 Geschäftsführer benannt. Klixbüll ist damit eine der führenden Gemeinden in der Energieerzeugung geworden.

Folgende Personen gehörten im Jahre 2003 der Gemeindevertretung an:
Ernst-Wilhelm Petersen – Bürgermeister, Peter F. Carstensen, Christian B. Mommsen, Katharina Lorenzen, Wilfried Petersen, Dirk Christiansen, Bernd Rothmann, Thomas Thomsen, Gerd Marks, Karl Hermann Petzold, Dirk Stammer.

*14.12.1950 in Klixbüll    † 22.11.2022 in Klixbüll.

Peter Fiedrich Parstensen

Peter Fiedrich Carstensen
14.04.2008 bis 17.06.2013

Bürgermeister in Klixbüll
Aufgestellt von der Neuen Wählergemeinschaft Klixbüll (NWK). Mitglied der Gemeindevertretung Klixbüll vom 14. 04. 1998 bis zum 17. 06. 2013 . 1. Stellv. Bürgermeister vom 10. 04. 2003 bis 13. 04. 2008. Carstensen ist Landwirt auf seinem Hof in Klixbüll, Hauptstr. 48, außerdem besitzt er einen Hof im Ortsteil Ründel der Gemeinde Leck. 1978 ist er mit einer kleinen Pachtung (20 ha) angefangen, heute werden ca. 150 ha bewirtschaftet und in seinen modernen Stallungen 300 Kühe gemolken. Neben der Landwirtschaft erlernte er den Beruf des Elektrikers, den er von 1971 bis 1980 ausübte. Seine wahre Berufung war und ist aber die Landwirtschaft.
Als Nebenerwerb werden heute im Dorf mehrere Wohnungen vermietet, die nach und nach gekauft wurden. Auch den alten Kaufmannsladen, der jetzt als Bäckerladen betrieben wird, hat er, mit 25-prozentiger Förderung, erworben. Die dazugehörige Garage wurde zum „Kleinen Laden“ um funktioniert und wird selbst betrieben.
Für die Gemeinde sind diese Einrichtungen, da es sonst keine Einkaufsmöglichkeiten gibt, ein großer Gewinn.
Die Gaststätte „Alte Meierei“ wurde von ihm günstig ersteigert. Da über die Nutzung durch die Gemeinde als Dorfgemeinschaftshaus wohl keine Einigung zustande kam, wird sie von ihm privat für Festivitäten vermietet.
Peter Friedrich Carstensen ist ein sehr musikalischer Mann, der als Kind und Jugendlicher eine Musikschule und später eine eigene Band gründete. Er war lange Zeit stellv. Chorleiter und übernahm nach dem Tode von Chorleiter Hans Pfeiffer die Leitung des Gemischten Chores Klixbüll. Diese Tätigkeit übte er eineinhalb Jahre aus, bis mit Iris Jensen eine Chorleiterin gefunden wurde.

In seiner Amtszeit als Bürgermeister wurden folgende Einrichtungen geschaffen und Investitionen getätigt:

  • Erweiterung des Kindergartens um die Kinderkrippe unter Beteiligung der Gemeinden Bosbüll und Tinningstedt. –
  • Einrichtung von Räumlichkeiten für die Kinderstube, in denen Kinder nach der Schule und dem Kindergarten weiter betreut werden können. Dies war erforderlich, um mehr Platz in der Schule zu schaffen, damit die erforderliche Anzahl von Schülern zum Erhalt der Schule untergebracht werden konnte.-
  • Maßnahmen zur Schulwegsicherung.—Installation von Photovoltaik- Anlagen auf den Dächern von Schule, Turnhalle und Kindergarten…
  • Anbau an das Feuerwehrgerätehaus für die Unterbringung eines Fahrzeuges und Gerätschaften.
  • Schaffung der Voraussetzungen für den Bau und den Betrieb von Fernwärmeleitungen. Die Wärme kommt von einer Biogas- Anlage am Mühlenweg. Damit werden zahlreiche private Wohnhäuser, die Schule mit Turnhalle und Kindergarten, sowie das Schwimmbad mit Wärme versorgt.

Peter Friedrich Carstensen hat während seiner Amtszeit oft selbst mit angepackt. So hat er, zusammen mit dem Hausmeister Dieter Tönder, beim Anbau am Feuerwehrgerätehaus mitgeholfen. Auch die Straßenbeleuchtung wurde oft in Eigenleistung repariert.

Folgende Personen waren 2008 Mitglied im Gemeinderat:
Peter F. Carstensen – Bürgermeister, Thomas Thomsen – 1. Stellv. Bürgermeister, Bendix Mommsen – 2. Stellv. Bürgermeister, Dirk Christiansen, Dirk Friedrichsen, Bernd Rothmann, Martina Lutterbeck, Wilfried Petersen, Carmen Lohn, Katharina Lorenzen, Sven Gehlsen.
Während der Wahlperiode schieden aus : Wilfried Petersen und Martina Lutterbeck. Dafür rückten nach : Frank Andresen und Andreas Koop. Auch Frank Andresen schied wieder aus, für ihn rückte Frau Renate Schweizer nach.

* 09.10.1951 in Stuttgart

Werner Schweizer

Werner Schweizer
17.06.2013 bis 13.06.2023

Bürgermeister in Klixbüll
Werner Schweizer wurde in Stuttgart, der Landeshauptstadt von Baden- Würtemberg, geboren. In dem damals 3500 Einwohner zählenden Dorf Sielmingen, ganz in der Nähe des Stuttgarter Flughafens, wuchs er zusammen mit einem älteren Bruder, seinen Eltern und der Großmutter auf. Seine Mutter betrieb eine Nebenerwerbslandwirtschaft, ohne moderne Maschinen, sodass die ganze Familie kräftig mithelfen durfte.

9 Jahre besuchte er die Volksschule in Sielmingen und erlernte danach den Beruf eines Werkzeugmachers bei der Firma Bosch.
Nach der Lehre absolvierte er das technische Abitur an der Technischen Oberschule Stuttgart. 22 jährig trat Werner Schweizer, bereits verheiratet und Vater seiner Tochter Katinka, in die Bundeswehr als Flugzeugführer-Anwärter ein.
Nach der Offiziersschule in München folgte die fast zweijährige Unter- und Überschalljet-Flugzeugführerausbildung in den USA.
Unmittelbar nach dieser Ausbildung wurde er als Phantom-Pilot im September 1977 zum Aufklärungsgeschwader 52 nach Leck versetzt.

Im selben Monat erwarb er die alte Laura Hansen-Hofstelle in der Hauptstr. 66, heute 106 und wurde Klixbüller Bürger.
Im Geschwader wurde er neben seiner fliegerischen Tätigkeit in verschiedenen Führungs- und Sachbereichen eingesetzt.

1986 wurde er zum Leiter des Sachgebietes Flugsicherheit im Geschwader berufen. In dieser Funktion war er auch der leitende Flugunfalluntersuchungsoffizier für die drei tragischen Flugunfälle des AG 52. Diese geschahen innerhalb von nur drei Monaten mit 4 Toten, im Jahre 1988. Diese Ereignisse haben ihn besonders geprägt und entwickelten in ihm eine unerschütterliche Entschlossenheit, vermeidbare Unfälle zu reduzieren. So entwickelte er unter anderem ein Verfahren zur Reduzierung des Zusammenstoßrisikos im Luftverkehr, in den Jahren 1989 bis 1992. Dieses Verfahren hat sich bewährt und wurde 1993 in der Bundesrepublik verbindlich eingeführt.

Für dieses Engagement wurde Werner Schweizer im November 1993 das Bundesverdienstkreuz am Bande vom Bundespräsidenten von Weizäcker verliehen.

1993 schied Werner Schweizer im Range eines Oberstleutnants aus der Bundesluftwaffe aus. Nach dem Erwerb der zivilen Verkehrsflugzeugführer-Lizenz fand er rasch eine Anstellung als Flugkapitän und ist nun annähernd 20 Jahre bei einer Tochter des Unternehmens Airbus Defence als Pilot und Flugbetriebsleiter tätig gewesen.

Mit der Vollendung seines 60 zigsten Lebensjahres reduzierte er seine fliegerische Tätigkeit erheblich. Er blickt dankbar, so sagte er mir, auf 12 000 unfallfreie Flugstunden zurück und hat seine Berufswahl nie bereut.

Im Auftrage des Luftfahrtbundesamtes ist er immer noch als Sachverständiger und Prüfer tätig und nimmt jungen Verkehrsflugzeugführer-Anwärtern die Prüfung ab.

Trotz des beruflichen Engagements widmete Werner Schweizer sich erstaunlich früh dem Bereich der Erneuerbaren Energien. Bereits 1978 stellte er beim damaligen Klixbüller Bürgermeister Rothmann einen Antrag auf Errichtung einer 10 Kw Windkraftanlage, Marke Eigenbau. Der Antrag wurde vom Kreis Nordfriesland abgelehnt.
1988 wurde er Mitglied des damals größten europäischen Windparks im Lübke-Koog, mit insgesamt 52 Windkraftanlagen der Husumer Schiffswerft.

Durch die dort gesammelten Erfahrungen wurde er 1993 zum Geschäftsführer der Klixbüller Energiegesellschaft mbH berufen. Diese Tätigkeit übt er bis zum heutigen Tage, nunmehr 20 Jahre lang, aus. 1992 stellte er den Antrag an die Gemeindevertretung auf Ausweisung eines Windeignungsgebietes, auf dem jeder Klixbüller Bürger seine eigene Anlage bauen dürfte. Dieses Anliegen war jedoch nicht genehmigungsfähig. Stattdessen wurde ein Jahr später, auch auf Betreiben Werner Schweizers, von der Gemeinde eine Windeignungsfläche ausgelegt, sodass sich eine Bürgerwindparkgesellschaft gründen konnte.

Im gleichen Jahr stellte Werner Schweizer als Gründer und Geschäftsführer der Nordic Windpower GmbH den ersten deutschen Bauantrag auf einen Offsohre Windpark. Das Projekt wurde 2002 an den Energieversorger EON verkauft.
1994 erbaute er an der Stelle seines abgebrannten Reetdachhauses ein sog. Niedrigenergiehaus, mit Blockheizkraftwerk und Grasdach, einer neuartigen Isolierung aus Schafwolle und Wärmerückgewinnung aus der Lüftungsanlage des Hauses.

Im Kirchenvorstand war er von 1985 bis 2000 als Mitglied aktiv. Auch hier erwirkte er den Einbau eines Blockheizkraftwerkes für die Kirche und das Pastorat. Es erzeugt Wärme und Strom.

Im Bereich der Kirche war er auch auf Kreisebene tätig, und zwar von 1990 bis 2005 als Mitglied im Kirchenkreisvorstand.

Im Gemeinderat war er von 1993 bis 1998 Mitglied. In dieser Zeit wurden in der Klixbüller Schule 2 Blockheizkraftwerke eingebaut, wodurch die Stromkosten der Gemeinde erheblich reduziert werden konnten.

Im Jahre 2009 wurde er aus der Gemeindeversammlung zum Beirat gewählt mit der Aufgabe, die Gründung einer „Zweiten Klixbüller Energiegesellschaft“ auszuloten. Am 04.09.2009 wurde die Gründung vollzogen, 175 Bürger wurden Mitglied.

Am 17.06.2013 wurde Werner Schweizer einstimmig zum Bürgermeister von Klixbüll gewählt. Er ist damit der 17te Amtsträger seit 1867, seit der Einführung der preußischen Landgemeindeordnung.

In diesem Jahre beginnt auch die [gedruckte] „Bürgermeisterchronik“, sie beschreibt fast 150 Jahre Gemeindepolitik in Klixbüll.

Vor der Gemeindewahl schlossen sich die beiden bisherigen Wählergemeinschaften und der SSW zur Klixbüller Wählergemeinschaft zusammen. Eine große Aufgabe wartet auf die neue Gemeindevertretung und ihren neuen Bürgermeister.

Der Flugplatz des AG 52 in Leck, der Werner Schweizer 1977 nach Nordfriesland brachte, soll nun ab 2014 an die angrenzenden Gemeinden Leck, Tinningstedt und Klixbüll übergeben werden. Dafür wollen die Gemeinden eine gemeinsame GmbH gründen, um die gemeinsame Verwertung zu gestalten. Dieses ist eine große Aufgabe und Chance zugleich, für die Menschen, die über viele Jahre die Lärmbelastung ertragen mussten und mit viel Verständnis getragen haben.

Die Mitglieder der Gemeindevertretung 2013 bis 2018:
Werner Schweizer – Bürgermeister, Bendix Mommsen, 1. Stellv. Bürgermeister, Rolf Friedrichsen, 2. Stellv. Bürgermeister – Dirk Christiansen, Dirk Friedrichsen, Sven Gehlsen, Andreas Koop, Ralf Nielsen, Susanne Nielsen, Torben Petersen, Thomas Thomsen.
Bürgerliche Mitglieder: Heike Petersen

Gemeindevertretung Klixbüll 2013-2018

Die Gemeindevertretung von Klixbüll nach der Gemeindewahl 2013:
o. v. l.: Hauke Harder, Dirk Christiansen, Torben Petersen, Susanne Nielsen, Andreas Koop, Ralf Nielsen, Dirk Friedrichsen, Thomas Thomsen, Sven Gehlsen.
U. v. l.: Rolf Friedrichsen – 2. Stellv. Bürgermeister, Werner Schweizer – Bürgermeister, Peter H. Rothmann- Ehrenbürgermeister, Andreas Thomsen – Ehrenbürgermeister, Bendix Mommsen – 1. Stellv. Bürgermeister.

Die Mitglieder der Gemeindevertretung 2018 bis 2023:
Werner Schweizer – Bürgermeister, Rolf Friedrichsen – 1. Stellv. Bürgermeister, Birgit Tüchsen – 2. Stellv. Bürgermeisterin, Andreas Koop, Ralf Nielsen, Torben Petersen, Thomas Thomsen, Heike Petersen, Hauke Harder, Stefan Nissen, Uwe Brodersen-Lutz.
Bürgerliche Mitglieder: Jörg Jacobsen, Jan Johannsen, Dieter Tönder

vl.: Ralf Nielsen, Andreas Koop, Jan Johannsen, Birgit Tüchsen, Uwe Brodersen-Lutz, Werner Schweizer, Torben Petersen, Stefan Nissen, Rolf Friedrichsen, Hauke Harder, Heike Petersen.

* 28.04.1966 in Klixbüll

Rolf Friedrichsen
13.06.2023 bis 2028

Bürgermeister in Klixbüll

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